Essen wir uns krank? Was ist überhaupt gesund?

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© Dieses Foto von mir ist geschützt. Erhältlich über living4media.de

Mal machen Apfel oder Tomate angeblich dick – dann wieder schön und schlank. Jeden Tag gibt es neue Schlagzeilen in den Medien. Seid ihr auch verwirrt bei den vielen Thesen? YouTuberin und Ernährungsberaterin Ailyn hat ihre Ernährung wieder selbst in die Hand genommen und plädiert „Back to the roots“ – essen wir wieder mehr wie unsere Großeltern.

Unverarbeitete Nahrungsmittel ohne chemische Zusatzstoffe. Dann verschwinden auch Heißhungerattacken, die Taille schrumpft und wir werden wieder gesund.

Ailyns Passion für gesunde Ernährung entstand hauptsächlich aufgrund ihrer Neurodermitis, bei der ihr kein Arzt helfen konnte. Mit gesunder Ernährung hat sie die weit verbreitete Hautkrankheit bei sich selbst in den Griff bekommen und unterstützt nun seit einem Jahr auf ihrem YouTube-Kanal andere dabei mit gesunder Ernährung einen gesunden und fitten Körper zu gestalten.

 

Gefällt euch dieser Beitrag? Ich freue mich über eure Daumen hoch und Kommentare in meinem Gästebuch! Dann weiß ich, ob euch solche Themen auch für die Zukunft interessieren.


Interview

© Foto: Ailyn Anghelescu
© Foto: Ailyn Anghelescu

Wer bist du und wie heißt dein YouTube-Kanal?


Mein Name ist Ailyn Anghelescu, ich komme vom schönen Bodensee und lebe seit 1 ½ Jahren vegan. Seit August 2012 bin ich nun auf Youtube aktiv und drehe wöchentlich Videos zu den Themen Ernährung und Gesundheit.   
       
Wie bist du auf die Idee gekommen Videos ins Netz zu stellen?

Worum geht es bei dir?

Erst mal muss ich sagen, dass ich früher nie auf den Gedanken kam einen Youtube Kanal zu erstellen und dafür Videos zu drehen, bis mein Bruder mich schließlich auf die Idee brachte. Ich begann im März 2012 damit regelmäßig Blogeinträge zum Thema Gesundheit zu verfassen und hatte mich immer mehr in diese Materie hineingelesen. Etwa ein halbes Jahr später kam dann mein kleiner Bruder auf mich zu und meinte spaßeshalber ich solle doch Videos auf Youtube zum Thema Ernährung drehen. Irgendwo hatte ich eine „Marktlücke“ bei Youtube gefunden, denn so viele Mädchen laden Videos hoch, in denen sie sich schminken, oder Kosmetikprodukte vorstellen, aber kaum jemand macht etwas mit wirklichem Inhalt, wo du danach sagen kannst, das Video bleibt mir im Kopf, oder ich kann persönlich jetzt auch mal was davon mitnehmen. Letztendlich kann ich sagen, dass mich dieses „Social-Media-Ding“ extrem fasziniert.


Der Beauty Detox Plan

Iss dich schön, schlank und glücklich

von Kimberly Snyder
19,99 Euro

 

Über das Buch: Kimberly Snyder ist in den USA eine bekannte Ernährungscoachin und berät Stars wie Drew Barrymore, Dita von Teese oder Olivia Wilde. Kimberlys Grundansatz: bewusst ernähren, am besten gluten- und lactosefrei. Um konkrete Beauty-Resultate zu sehen, muss die Ernährung allerdings langfristig umgestellt werden.



Warum schreibst du gerade über das Thema Ernährung? Was interessiert dich so daran?


Das hat sich eben alles so ergeben durch meine Neurodermitis, die ich endlich in den Griff bekommen wollte und so begann ich meine Ernährung auf gesund umzustellen und darauf zu schauen, woher meine Nahrung überhaupt kommt und wer dahintersteckt. Im Endeffekt war ich enttäuscht von Ärzten, die mich mit einer Tube Kortison nach Hause schicken wollten und auch wenn ich mir heutzutage die Werbung im Fernsehen anschaue, stelle ich immer wieder fest, wie schlecht wir Menschen doch über Ernährung und die Zusammenhänge zu unserem Körper, informiert sind. Der Mensch nimmt seine Bildung zu diesem Thema ja eigentlich nur aus der Werbung und dem, was ihm in den Medien so gezeigt wird. Gleichzeitig finde ich es erschreckend, wie wenig die meisten Ärzte über Ernährung wissen. Und da kam dann eben bei mir der Punkt, an dem ich zu mir selbst sagte, dass ich unbedingt etwas in die Richtung machen muss. Daher auch mein Wunsch, dieses Jahr noch mit der Heilpraktikerausbildung anzufangen. Ich bin der Meinung man kann mit einer ausgewogenen, ganzheitlich konzipierten Ernährungsweise extrem viele Krankheit lindern, wenn nicht sogar heilen. Selbstverständlich gibt es aber auch Grenzen. Für mich ist dieses Thema einfach wahnsinnig spannend.


Wie kommst du an dein Wissen?


Hauptsächlich durch das Lesen von Fachliteratur, meiner Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin und durch das Internet. Mir ist wichtig, dass ich Informationen, die ich erhalte immer gegenprüfen kann, so dass ich auch wirklich seriöse Quellen verwende. Ich schaue mir aber auch gerne Dokus, Filme oder andere Blogs an, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Meist läuft das so ab, dass mir jemand von gesundheitlichen Problemen erzählt und ich mich dann gleich hinein lese, weil ich gerne wissen möchte, um welche Krankheit es sich handelt und welche Zusammenhänge dahinterstecken.

Grünes Eiweiß

60 vegane und vegetarische Rezepte mit Hülsenfrüchten,

Pilzen, Getreide und Nüssen

17,99 Euro

 

Über das Buch: In diesem Kochbuch stellt Ernährungsberaterin und Bestsellerautorin Ulli Goschler eine Vielzahl von köstlichen Rezepten vor, die ohne Fleisch auskommen und dennoch einen hohen Eiweißgehalt aufweisen.


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Gibt es ein paar Tipps oder Grundregeln, die jeder beherzigen sollte? Was tut uns gut und was nicht?

Ich denke dass die vegane Ernährung eine tolle Möglichkeit ist, seine Ernährung auf gesund umzustellen. Ich unterscheide gerne zwischen Lebensmittel und Nahrungsmittel. Das was der Körper besonders benötigt, wie beispielsweise Obst oder Gemüse, kann ich als „Lebensmittel“ einstufen, genauso kann ich aber auch einfach ein ungesundes Fertiggericht essen, um satt zu werden und Kalorien zu mir zu nehmen. Fertiggerichte stellen für mich „Nahrungsmittel“ dar, die der Körper nicht benötigt, so wie er verarbeitete Produkte auch nicht benötigt. Ich denke es ist in der heutigen Zeit besonders wichtig, sich bewusst gegen industriell verarbeitete Lebensmittel zu entscheiden, um von einer gesunden Ernährung profitieren zu können. Quasi „Back to the roots“, so wie Oma und Opa gegessen haben. Deshalb lege ich so viel Wert auf einen bewussten Konsum à la „Clean Eating“, das heißt man versucht so „sauber“ wie möglich zu essen. Ein guter Grundsatz ist für mich zum Beispiel nicht das zu kaufen, was in der Werbung gezeigt wird. Letztendlich kommt es natürlich immer auf den jeweiligen Menschen drauf an. Der eine verträgt kein Gluten, die andere hat Probleme mit Rohkost und der Nachbar verträgt keinerlei Obst. Das sind für mich übrigens alles Folgen unserer „modernen“ Ernährungsweise. Stimmt die Gesamternährung, dann gibt es auch nur extrem selten Probleme mit der Verträglichkeit. Das ist auch der Grund, warum ich von einer vollwertigen veganen Ernährung felsenfest überzeugt bin.


Wie hast du es geschafft deine Ernährung dauerhaft auf „gesund“ umzustellen. Sicherlich meldet sich doch auch mal dein innerer Schweinehund. Kannst du Tipps geben?
Ich litt schon seit langem unter meiner Neurodermitis, die deutlich sichtbar war und wofür ich mich auch sehr geschämt habe. So war die Entscheidung für eine Ernährungsumstellung schnell getroffen. Ich denke jeder der ein Ziel vor Augen hat, sei es abzunehmen, seine körperliche Leistung zu steigern oder die Welt zu verbessern, hat es am Ende auch leichter, die neuen Vorsätze umzusetzen. Klar war das zu Anfang sicherlich auch öfter mal mühsam, weil ich meine Küche umstellen musste und mich durch Lebensmittel durchprobiert habe, bis sich richtige Rezeptfavoriten rauskristallisiert hatten. Ich finde das Basenfasten immer einen sehr guten Einstieg, bei dem man nur wenig und schonend zubereitete Lebensmittel zu sich nimmt, die den Säure-Basen-Haushalt unterstützen. Nach einigen Wochen stellen sich die Geschmacksnerven nochmal total um und man sehnt sich immer mehr nach natürlichen Lebensmitteln. Man sollte sich selbst einfach Zeit geben und schauen, dass man das Beste daraus macht, immer mit dem Hintergedanken sein Ziel umzusetzen. Und auf keinen Fall sollte man sich von denjenigen Menschen einschüchtern lassen, die meinen besonders korrekt vegan zu leben und auf jeden kleinen „Fehler“ hinzuweisen. Ich denke diese Leute müssen erst mal selbst in ihrer eigenen Küche kehren. Nur weil man sich vegan ernährt, ist man noch lange kein Übermensch. Und tatsächlich meldet sich auch ab und zu mein innerer Schweinehund und lechzt nach Schokolade oder Pommes und dann finden wir gemeinsam den Kompromiss, dass ich nachgebe und es dann eben etwas „Kleines“ gibt, oder bei Lust auf Süßem, gibt es dann eben Medjul Datteln. Seitdem ich mich von Fertiggerichten, Fast Food & Co verabschiedet habe und ausschließlich  nur frisch zubereitete Speisen esse, habe ich kaum noch Gelüste auf Ungesundes oder Heißhungerattacken. Das ist sehr positiv und ich esse doppelt so viel wie früher, was natürlich auch nochmal einen Trost für meinen inneren Schweinehund darstellt.

 

Video von Ailyn zum Thema Stoffwechsel


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Kommentare: 8
  • #1

    Fabian (Mittwoch, 23 März 2016 14:22)

    Hi Sina & Ailyn,

    sehr interessantes Interview, danke hierfür! Ich finde es toll, dass immer mehr (junge) Menschen auf die Ernährung und die Gesundheit achten, sich darin fortbilden und ihr Wissen weitergeben.

    Seit einiger Zeit spürt man grundsätzlich ein großes Interesse an gesunder Ernährung und Sport; ich hoffe, das hält noch die nächsten Jahre an :-)

    Liebe Grüße
    Fabian

  • #2

    Sina's Welt (Montag, 11 April 2016 14:54)

    Hallo Fabian, vielen Dank für deinen Kommentar! Ja, das stimmt das Thema gesunde Ernährung ist mittlerweile fast überall aktiv. Schön, dass sich so viele Menschen dafür begeistern und austauschen :)

    LG, Sina

  • #3

    Lana-SHON (Dienstag, 23 August 2016 15:02)

    Danke für sehr interessante Informationen!
    http://www.shon-stylish-healthy-organic-natural.com

  • #4

    Neely (Donnerstag, 25 August 2016 09:38)

    Toller Artikel. Auch das Design deiner Webseite gefällt mir gut :)
    Benutzt du einen Fitnesstracker? Sie sind nicht unbedingt nötig, aber können eine sehr große Hilfe sein.
    Wie siehst du das?

    VG :)

  • #5

    Daniel (Freitag, 07 Oktober 2016 16:49)

    Interessantes Interview. Vegan ist mir etwas zu krass, aber man kann sich davon inspirieren lassen und seine eigene Ernährung anpassen...

  • #6

    Sina's Welt (Freitag, 14 Oktober 2016 13:35)

    Hallo Neely, freut mich, dass dir Sina's Welt gefällt :)
    Nein, einen Fitnesstracker benutze ich (zur Zeit) nicht

    LG, Sina

  • #7

    Maxi (Sonntag, 16 Oktober 2016 06:54)

    Hallo Sina,

    ich muss leider sagen ich kann deine Erfahrungen nur bedingt teilen. Ich habe ebenfalls Neurodermitis und konnte trotz längerfristige Umstellung auf vegane Ernährung keinen nennenswerten Unterschied feststellen. Natürlich habe ich vorher auch schon gesund gegessen, aber eben trotzdem Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Ich glaube Vegan wird momentan zu sehr zum Trend, viele Menschen erhoffen sich damit ein Allheilmittel gegen alles Mögliche. Das funktioniert leider nicht, letztendlich bleibt es "nur" Ernährung, wenn auch zum Großteil gesund.
    SG Maxi

  • #8

    BleiFrosch (Samstag, 22 Oktober 2016 14:34)

    Hey Sina!

    Super toller Blog und toller Artikel! Schön zu sehen, wie viel Mühe du dir gibst! Ich finde deine Unterscheidung toll mit Lebens und Nahrungsmitteln. So viele Leute wissen gar nicht, was genau sie zum Leben benötigen. Hat richtig Spaß gemacht den Artikel zu lesen und hat meine Meinung noch einmal mehr bestärkt.

    Weiter so :)