Energie sparen: So bleibt die Wärme in den 4 Wänden

© Dieses Foto von mir ist erhältlich bei living4media.de
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Sitzt ihr momentan auch wieder mit kalten Füßen in der Wohnung? Kaum sinken die Temperaturen, zieht es häufig in den 4 Wänden und die Heizkosten klettern in die Höhe. Lieber Herbst, heute biete ich dir mal die kalte Schulter und zeige, wie man mit ein paar Tipps und Tricks Energie spart. Wie ihr wisst, ist mir der Umweltgedanke sehr wichtig. Mit DIY-Ideen recyceln wir alte Dinge, die sonst auf den Müll wandern. Mit einfachen Methoden lässt sich noch mehr tun und auch der Energieverbrauch senken. Deshalb war ich letzte Woche auf der IBA – der Internationalen Bauausstellung in Hamburg um mich zu informieren. Die Ausstellung beschäftigt sich mit allen wichtigen Punkten der Stadtentwicklung, des Klimaschutzes und stellt die Frage: Wie wollen wir in Zukunft wohnen und leben?

 

... mehr Tipps gibt's weiter unten im Beitrag ...

Gefällt euch dieser Beitrag? Ich freue mich über eure Daumen hoch und Kommentare in meinem Gästebuch! Dann weiß ich, ob euch solche Themen auch für die Zukunft interessieren.

 

Die gute Nachricht: Es muss nicht alles neu gemacht werden. Am meisten können wir Energie sparen, wenn wir unsere bereits bestehenden 4 Wände Sanieren und Instandsetzen. Als Beispiel für die optimale Umsetzung, hat die IBA Hamburg das VELUX® LichtAktiv Haus als IBA-Projekt ausgezeichnet. Dank des Modernisierungskonzepts erreicht das von Grund auf erneuerte Nachkriegshaus aus den frühen 1950er Jahren sogar den Wert eines modernen Null-Energiehauses. Etwa die Hälfte aller Wohnungen und Häuser sind in Deutschland energetisch sanierungsbedürftig. Am besten lässt sich von unabhängigem Energieberater ermitteln, welche Maßnahmen im konkreten Fall sinnvoll sind. Er weiß auch, wo ihr besten Fördermittel beantragen könnt.

 

Der Name „LichtAktiv Haus“ gibt das Konzept vor: Großzügige Fensteröffnungen geben viel Tageslicht. Wer also mit der Sanierung anfangen möchte, für den ist der Umstieg auf moderne energetische Fenster ein erster Schritt. Wichtig: Die Fenster sollten nicht besser dämmen als die umliegende Wand. Sonst kann sich schnell Schimmel bilden.

Was ihr gleich tun könnt

Richtiges Lüften kann einiges an Heizkosten einsparen und sorgt für ein gesundes Raumklima. Am besten sind das Stoßlüften oder das Querlüften. Beim Stoßlüften solltet ihr Wohn- und Schlafzimmer etwa zweimal täglich etwa 10-15 Minuten bei voll geöffneten Fenstern Frischluft gönnen. Am besten morgens und abends. Wenn es sehr kalt draußen ist, reichen aber schon fünf Minuten aus. Beim Querlüften mit weit geöffnetem Fenster geht der Luftaustausch schneller. Da reichen generell fünf Minuten aus. Das heißt, wenn ihr zwei gegenüber liegende Fenster gleichzeitig öffnet. Am besten nicht im Luftstrom stehen, sonst erkältet ihr euch schnell. Wenn ihr das Fenster nur auf Kipp stellt, schleudert ihr die Wärme zum Fenster hinaus. Und sogar Schimmel kann sich dadurch ausbreiten, wenn die Wand zu stark abkühlt. Küche, Badezimmer und Waschraum sollten immer nach dem Benutzen gelüftet werden, damit die Feuchtigkeit abziehen kann.

Wichtig: Während des Lüftens solltet ihr die Heizung ausstellen. Und auch wenn’s regnet oder schneit sollte gelüftet werden.

Dieser Blogbeitrag mit seinen Tipps und Infos spiegelt meine eigene Meinung und Recherche wieder.

Mein Buchtipp

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