Ich habe einen Traum: Begehbarer Kleiderschrank

© Dieses Foto von mir ist erhältlich über living4media.de
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Mädels! Ganz ehrlich, wer von uns wünscht sich nicht auch einen begehbaren Kleiderschrank? Und da das Erreichen unserer Ziele ja bekanntlich mit kleinen Schritten anfängt, trage ich in diesem Beitrag schon einmal alle wichtigen Fakten für die Planung eines begehbaren Kleiderschranks zusammen. Auf geht’s!

Wie mir Experten bestätigt haben, ist ein individueller begehbarer Kleiderschrank schon ab 14 Quadratmetern möglich. Damit es auch klappt, sollte – wie bei allem im Leben – nicht blindlings drauflos gebohrt und geschraubt werden. Eine sorgfältige Planung ist das A und O. Wichtig: Nicht nur die räumlichen Gegebenheiten müssen berücksichtigt werden, sondern auch eure ganz individuellen Wünsche. Denn jeder hat andere Vorlieben. Ich habe zum Beispiel unzählige Handtaschen und Schals die ein geräumiges Zuhause suchen.

 

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Schuhe hingegen sind bei mir nicht so stark vertreten. Überlegt, wie viele Kleiderstangen für Jacken, Hosen und Shirts ihr etwa benötigt. Schafft euch also zu erst einen möglichst konkreten Überblick über eure gesamte Garderobe. Nutzt die Gelegenheit auch, um einmal kräftig auszumisten und euch von Dingen zu trennen, die ihr in den letzten 6 bis 12 Monaten nicht mehr benutzt habt. Das befreit innen wie außen

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Messt am Anfang den Raum möglichst genau aus und zeichnet den Grundriss auf ein Blatt Papier. Habt ihr Dachschrägen oder Erker? Zeichnet auch diese ein. Anhand dieses Plans könnt ihr dann erst mal auf dem Papier planen, wo der Schrank stehen soll und wie die beste Aufteilung ist. Für Kleiderstangen und Schubkästen solltet ihr 60 cm Tiefe kalkulieren und für Regale etwa 30 cm.

© Foto möbelmanufaktur
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Plant auch genügent Bewegungsfreiheit mit ein: Dort wo Hosen & Hemden hängen, benötigt ihr mindestens 60 Zentimeter. Vor einem Schuhregal braucht ihr nicht unbedingt so viel Platz. Es sei denn, ihr wollt euch einen Hocker davor stellen, auf den ihr euch zum Schuhe anziehen hinsetzen könnt. Der begehbare Kleiderschrank kann entweder durch ein fertiges System, eine eingebaute Trennwand - oder etwas diy-lastiger mit Jalousien, Rollos oder einem zusammenklappbaren Paravent Raumteiler abgetrennt werden. Es gibt auch Anbieter, bei denen ihr Schränke online millimetergenau planen könnt.

Hinter der Trennwand verbergen sich dann meistens offene Regale oder Schrankfronten, die den Inhalt des Kleiderschranks schnell präsentieren. Wer, so wie ich, auch ein bisschen chaotisch ist, sollte auch geschlossene Türen oder Schubladen einplanen. Zudem sind die Sachen dann natürlich auch noch besser vor Staub geschützt.

© Foto möbelmanufaktur
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Wichtig bei der Planung: Alles was ihr täglich oder oft benötigt auf Augenhöhe platzieren. Alles was nur selten herausgekramt werden muss, wandert in die untere und obere Abteilung, die etwas mühseliger zu erreichen ist. Prima für Bettwäsche oder auch ganz wunderbar für die Garderobe der kommenden Saison. Organisationshilfen wie auszieh- oder klappbare Böden, Stang und Drehmodule erleichtern das Hantieren ungemein.

Plant für Schuhe, Kleidung, Handtaschen jeweils einen eigenen Bereich ein, damit später nicht alles durcheinander fliegt und ihr die Übersicht verliert. Denkt auch an ausreichend Lichtquellen mit ein, sonst ist es im begehbaren kleiderschrank schnell zappenduster. Am besten eignen sich dafür kleine LED-Leisten oder LED-Einzelleuchten. Sie erwärmen sich kaum und nehmen sehr wenig Raum ein. Frischer Duft ist im begehbaren Kleiderschrank unverzichtbar. Damit frau sich in ihrem Lieblingsbereich auch wohl fühlt. Hier sind Duftkissen oder Duftöle, die ihr auf Duftsteine träufeln könnt ideal. 

Dieser Blogbeitrag mit seinen Tipps und Infos spiegelt meine eigene Meinung und Recherche wieder.