So werden Design-Klassiker behaglich

© Foto erhältlich über living4media.de
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Ich liebe schlichte elegante Dinge. Besonders Design-Klassiker erfreuen mein Herz. Denn egal in was für einer Stimmung ich in meiner Einrichtung bin. Die meist geradlinigen Möbel und Accessoires sind zeitlos wie ein Chanel-Kostüm und fügen sich wunderbar in alle Stilrichtungen ein. Eine Investition die sich also lohnt. Zumal die Stilikonen ihren Wert behalten oder sogar noch mit der Zeit steigern. Denn die qualitativ hochwertige Verarbeitung lässt uns lange an ihrer Schönheit erfreuen. In diesem Beitrag zeige ich euch, wie man die coolen geradlinigen Design-Klassiker so in seine Einrichtung integriert, dass es gemütlich wirkt und worauf ihr beim Kauf achten müsst.

In den Himmel der Klassiker wird ein Stück erhoben, wenn es sich als zeitlos schön erweist und zudem von praktischem Nutzen ist. Stilikonen von Thonet, Philippe Starck, Mies van der Rohe oder Verner Panton (Leuchte auf Bild 1) begeistern Design-Fans seit Jahrzehnten. Persönlich liebe ich am meisten ... mehr Tipps & Infos weiter unten im Beitrag ....

© Foto erhältlich über jalag.de, Birds Vogelskulpturen von Kristian Vedel
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... die klaren Formen des Bauhausstils, der die 20er und 30er Jahre prägte. Die klare Form stellt die Funktion in den Focus. „Form follows function“

 

Die industrielle Fertigung erlaubte damals zum ersten Mal hochwertige Produkte in großer Stückzahl zu produzieren. Für die meisten ist wohl der Thonet Freischwinger ein Begriff. Michael Thonet machte sich Mitte des 19. Jahrhunderts einen Namen mit seinen Stühlen aus gebogenem Holz.

Auch die Liege Barcelona von Ludwig Mies van der Rohe (1886–1969) ist immer noch Inbegriff von zeitlosen Design. Designklassiker reichen vom Jugendstil über den ArtDeco, Bauhaus, Funktionalismus, Pop Art, Postmoderne, Junge Klassiker bis zur Moderne. Auch Designer der Gegenwart wie Philippe Starck haben das Zeug dazu echte Design-Klassiker hervorzubringen. Ob’s sie es werden, kann nur die Zeit zeigen.

Plagiat oder Original?
Design-Klassiker wie der Thonet Freischwinger werden immer häufiger kopiert und preiswerter als das Original verkauft. Natürlich ist das verlockend. Aber abgesehen von der nicht ganz stimmigen Optik, hapert es auch an Funktion, Bequemlichkeit und Lebensdauer.
Bei einem Thonet-Stuhl, sind beim Original zum Beispiel die Kanten der Sitzfläche abgerundet, so dass die Sitzfläche sich vorne nicht in die Beine drückt. Das Geflecht ist aufwändig geflochten und robust, so dass es auch noch nach Jahren schön aussieht und nicht durchhängt.

So werden Klassiker gemütlich
Damit die meist schlichten Designstücke Zuhause auch wohnlich wirken kannst du sie mit weichen Materialien, wie Kissen, Tagesdecken und Teppichen kombinieren. Auffällige Tapeten oder Wandtattoos werden in Kombination mit einem geradlinigen Möbelstück oder Accessoires abgemildert.

Museen für Design-Klassiker


Vitra Design Museum: Zeigt eine riesige Sammlung von modernem Möbeldesign. Charles-Eames Straße 1, 79576 Weil am Rhein, Telefon 0 76 21/7 02 32 00, www.design-museum.de

Museum für Kunst und Gewerbe: Ist bekannt für seine Ausstellungen über den Jugendstil und die Moderne. Steintorplatz, 20099 Hamburg, Tel. 0 40/42 81 34 27 32, www.mkg-hamburg.de

Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung: Präsentiert die Geschichte und des Bauhauses. Klingelhöferstr. 14, 10785 Berlin, Tel. 030/2 54 00 20, www.bauhaus.de

Pinakothek der Moderne: Verbindet Kunst, Architektur, Design und Graphik des 20. und 21. Jahrhunderts. Barer Str. 40, 80333 München, Telefon 0 89/2 38 05 360, www.pinakothek.de

Meine Buchtipps


Dieser Blogbeitrag mit seinen Tipps und Infos spiegelt meine eigene Meinung und Recherche wieder.