Bei mir hat's Päng! gemacht...

Wie fühlt es sich an von einer Klippe zu springen? Wie baut man eigentlich ein Floß? Und wie trampt es sich mit nichts in der Tasche außer Abenteuerlust quer durch Europa? Die neue Zeitschrift Päng! will dazu inspirieren, sich wieder Zeit zu nehmen und zu fühlen. Was will ich genau in diesem Moment am liebsten machen? So eine allgemeine Sehnsucht, die man in dieser immer schneller werdenden Zeit halt manchmal hat. Ganz anders als alle anderen Printmedien: Ohne Klatsch und Tratsch, ohne nachzueifernde Job-Geschichten, ohne emotionale Ratgeber. Ganz pur: liebevoll recherchierte Geschichten über das Träumen, Spiele spielen und Ideen ausleben.
 
Mit Herausgeberin Josephine Götz habe ich mich über ihr „Baby“ unterhalten.

Na, dann mal los...

Foto: Päng! Magazin
Foto: Päng! Magazin
Foto: Päng! Magazin
Foto: Päng! Magazin

Was ist Päng?

Ein verspieltes, ehrliches neues Magazin über das wilde Leben da draußen. Ein Heft das nach Papier, Handarbeit und Abenteuergeist riecht.

Für wen ist Päng gemacht?

Für alle Blattliebhaber, die sich eine Pause im stressigen Alltag gönnen wollen. Wir freuen uns über jeden Pängster, der mit dem Heft eine gute Zeit hat :) Für die Kommunikation mit Marketingpartnern mussten wir das altersmäßig natürlich eingrenzen. 20 bis 35-Jährige haben wir geschätzt. Für den Großteil der Leser trifft das auch zu. Das Feedback der Leser zeigt aber, dass die Alters-Spannweite der Leser, die sich mit dem Heft eine gute Zeit machen, breiter ist.

Josephine Götz, Foto: Päng! Magazin
Josephine Götz, Foto: Päng! Magazin

Wo kann man Päng bekommen?

Bundesweit im Bahnhofsbuchhandel, in zahlreichen Läden und Online-Stores (welche dahinter stecken, werden auf der Website aufgeführt) und als Abo bestellbar.

 

Wie bist du auf die Idee gekommen das Päng! Magazin zu gründen? Und wie kam es zu diesem ungewöhnlichen Namen?

Ich lag in Frankreich an einem Fluss und blätterte durch meine obligatorischen Ferienzeitschriften. In einer fand ich einen Artikel über zehn Apps, die man für die Ferien braucht. Ich dachte, warum soll ich mitten in der Natur an meinem Handy hängen? Viel mehr hätte mich in dem Moment interessiert, wie man ein Floss baut. Dadurch kam die Idee von einem Heft, das mir genau solche Sachen erklärt. Und warum Päng? Naja – Päng! Zeit zum Innehalten, Zeit zum Entdecken, Zeit für ein neues Heft!

Foto: Päng! Magazin
Foto: Päng! Magazin

Wie viele Leute arbeiten an einem Heft?

Neben Cathrin Gehle, zweiter Kopf von Päng! und Artdirektorin über 20 Autoren, Fotografen und Illustratoren, die bundesweit verteilt sitzen – ein paar auch aus der Schweiz.

Was ist deine Lieblingsstory im aktuellen Heft?

Ich bin auf alle Beiträge stolz und auf die Menschen, die dahinter stehen und mit viel Leidenschaft ans Werk gehen. Nur so konnte das Heft ohne großen finanzkräftigen Verlag im Rücken entstehen. Diese „Unabhängigkeit“ spürt man – zumindest wurde uns das oft gesagt. Eines der Highlights im Sommerheft ist „El Camino“ - Robert aus Berlin hat mich gedrängelt mir seine Geschichte unbedingt anzuschauen. Ich dachte nur „Ach Nee, nicht noch ne Geschichte über den Jakobsweg.“ Als ich sie dann kurz überflog, wusste ich, die muss in Päng!

Vielen lieben Dank für das Interview und viel Erfolg,
Sina

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Mareile (Sonntag, 05 August 2012 16:00)

    Hört sich spannend an - ich guck mal, obs das auch bei unserem Kiosk gibt.

    LG Mareile

  • #2

    - (Montag, 06 August 2012 10:22)

    Prima Tipp! Kann diese ganzen "So sollst du leben - sei erfolgreich-Beauty-Scheis" auch nicht mehr lesen